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Francesco Tristano am 20. November 2016 im Zentrum Paul Klee und anschliessend im Kapitel in Bern
Francesco Tristano Goldberg City Variations
Auditorium Martha Müller
SCHWEIZER PREMIERE
SO | 20. November 2016 | 17:00 Uhr
Francesco Tristano pianist, composer
Edoardo Pietrogrande sound
Federico Nitti visuals
J.S. Bach (1685-1750)
Goldberg-Variationen BWV 988 (original und bearbeitet von Francesco Tristano)
Mit Video-Projektion
Gemeinsam mit den Videokünstlern Edoardo Pietrogrande und Federico Nitti hat der luxemburgische Ausnahme-Künstler Francesco Tristano eine audiovisuelle Show entworfen, die das Publikum in die «Ideale Stadt» entführt: Diese ganz besondere Interpretation der Goldberg Variationen ist inspiriert von dem Komponisten, Klangkünstler und Entwickler der «stochastischen Musik», Iannis Xenakis.
Bereits zum dritten Mal tritt Francesco Tristano im Zentrum Paul Klee auf. Nach dem "Long Wallk", einer Hommage an den fast 400 Kilometer langen Fussmarsch 1705 des 20-jährigen Johann Sebastian Bach, um Dietrich Buxtehude bei seinem berühmten Orgelspiel zuzuhören, und dem "bachCage" Rezital präsentiert der luxemburgische Pianist, Komponist und Produzent diesmal eine Verbindung von Musik und Architektur.
Tickets (ohne Architekturführung)
CHF 65
CHF 25 Studierende, Auszubildende
CHF 15 Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre
Tickets (inkl. Architekturführung)
CHF 70
CHF 30 Studierende, Auszubildende
CHF 20 Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre
Die öffentliche Architekturführung findet um 15:30 statt und dauert 1 Stunde. Bei Bezahlung der Ticketpreise inkl. Führung sind Sie automatisch für diese Spezialführung angemeldet.
Vorverkauf
www.kulturticket.ch
Tel 0900 585 887 (CHF 1.20/Min) Mo-Fr 10:30-12:30
Direktverkauf
Museumskasse Zentrum Paul Klee
tonträger music & more, Spitalgasse 38, Bern
und an allen Kulturticketschaltern der Schweiz
Konzert-Dauer 60 Min
Die Plätze sind nummeriert.
Programmänderungen vorbehalten.
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Ab 19:00 Uhr legt Francesco Tristano, direkt nach seinem Klassik-Konzert im Zentrum Paul Klee, im Kapitel auf (House, Techno).
Das klingt definitiv nicht Klassik. Statt des virtuosen Spiels am Steinway-Flügel hört man ein Knistern, ein Zirpen und Rauschen. Auch das ist Francesco Tristano – wer in Bern wohnhaft ist und regelmässig an einschlägigen Events feinster Electronica frönt, dem mag das vielleicht bekannt sein. Tristano gastierte nämlich in diesem Jahr bereits im Dachstock und verzückte bei Midilux das heimische Techno-Volk.
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Wenn Klassik auf die Moderne trifft, entstehen nahezu ausschliesslich bemerkenswerte Dinge. Im Falle des luxemburgischen Jünglings garantiert: der adrette Piano-Virtuose FRANCESCO TRISTANO haut seit dem zarten Alter von 5 Jahren kontinuierlich gekonnter in die weissen und schwarzen Tasten und perfektionierte an Konservatorien in New York, Brüssel, Riga, Paris und Barcelona sein Spiel. Nachdem er mit dem Russischen Nationalorchester Klavierkonzerte einspielte und mit dem Französischen Nationalorchester Lille und den Luxemburgischen Philharmonikern tourte, durfte man annehmen sein Schaffen bliebe auf die Klassik beschränkt. Doch der in Barcelona lebende Francesco hatte bald eine Vorliebe für elektronische Klänge entwickelt und liess diese mit seiner ersten Liebe verschmelzen. Anfänglich behutsam durch Minimal inspiriert, wie auf dem 2007 erschienen Album «Not For Piano» zu hören, danach immer weiter getrieben und im heutigen, äussert quirlig fusionierten Liveact gemündet. Da werden mit virtuellen Streichern opulente Flächen gemalt, funkig-housige Piano-Riffs geklimpert, technoide Synth-Sequenzen gehäkelt und mit rumorenden Bässen und peitschenden Rhythmen unterlegt. Eine Symbiose der Musik von Antik bis Modern, meisterlich komponiert und dargeboten, die nur ein Urteil zulässt: Gelernt ist gelernt. Für eine schwärmerisch sorglose Keimung sowie einen berauscht verzückten Abgang ist also vornehmlich gesorgt.
www.zpk.org/fr/musique-litterature-theatreprogramme/calendrier/782-francesco-tristano-7.html













