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Etienne Schneider am traditionellen Neujahrstreffen der Vaterländischen Union (VU) in Liechtenstein
Am 6. Januar findet das traditionelle Neujahrstreffen der Vaterländischen Union (VU) statt. Im Interview erklärt Regierungschef-Stellvertreter und VU-Spitzenkandidat Thomas Zwiefelhofer, weshalb man sich für das Thema "Neue Wirtschaftszweige und Digitalisierung" entschieden hat und was die Besucher sonst noch erwartet.
Am 6. Januar findet das traditionelle Neujahrstreffen der Vaterländischen Union zum 31. Mal statt. Was wird den Gästen dieses Jahr geboten?
Thomas Zwiefelhofer: Das Neujahrstreffen bietet Parteifreunden und Gästen jedes Jahr einen Mix aus Unterhaltung und Information, verknüpft mit einem gesellschaftlichen Teil. Dieses Jahr stehen zwei Höhepunkte auf dem Programm: der Auftritt des Luxemburger Vizeregierungschefs Etienne Schneider und das Jubiläum der Jugendunion.
Die Veranstaltung findet unter dem Titel "Neue Wirtschaftszweige und Digitalisierung" statt. Das klingt eher nach einem Wirtschaftsforum als nach einer politischen Veranstaltung. Weshalb ausgerechnet dieses Thema?
Die VU-Neujahrstreffen setzen jedes Jahr andere Schwerpunkte. Das Thema Digitalisierung ist derzeit in aller Munde. Weil das Thema nicht nur die Wirtschaft, sondern die ganze Gesellschaft betrifft, hat es sich angeboten, das Neujahrstreffen diesem Thema zu widmen. Andere Jahre waren es Sport oder Familie und Beruf. Es geht aber nicht nur um die Digitalisierung, sondern auch darum, welche Chancen sie für die Wirtschaft – und damit für uns alle – bietet und wie die Wirtschaft diese Chancen nutzen kann. Nicht zuletzt wird auch das Thema Standortförderung und -strategie angesprochen.
Warum hat sich die VU gerade Luxemburg als Paradebeispiel ausgesucht? Was kann Liechtenstein von Luxemburg lernen?
Luxemburg ist Liechtenstein von allen EU-Mitgliedsstaaten am ähnlichsten. Luxemburg hat einen Finanzplatz im Umbruch, es verfügt über einen ähnlich grossen Grenzgänger-Anteil bei den Arbeitnehmenden, und es hat einen Ausländeranteil an der Wohnbevölkerung, der mit rund 46 Prozent noch höher als jener von Liechtenstein ist. Und obwohl Luxemburg ziemlich genau 15-mal mehr Einwohner als Liechtenstein hat, sind die zukünftigen Herausforderungen beider Staaten ähnlich. Die Luxemburger machen viel in Sachen Standortförderung, sie engagieren sich sogar in der Raumfahrt, und die Digitalisierung spielt eine grosse Rolle. Es wird also spannend sein, vom Luxemburger Wirtschaftsminister den Weg seines Landes bei diesen Themen vorgestellt zu bekommen.
Sie haben es erwähnt: An der Veranstaltung wird Etienne Schneider, Vizepremierminister und Wirtschaftsminister von Luxemburg, sprechen. Was verbindet Sie mit Ihrem Amtskollegen?
Etienne Schneider und ich sind uns freundschaftlich verbunden, wir kennen uns mittlerweile gut und schätzen uns sehr. Als Vizeregierungschef von Luxemburg hat er nicht nur die gleiche politische Rolle wie ich, er ist mit der Verantwortung für Wirtschaft und Sicherheit auch mit ähnlichen Dossiers betraut wie ich.
Letztes Jahr konnte er sich im Rahmen des Luxemburger EU-Ratsvorsitzes angesichts der aktuellen Terrorbedrohung bei der Leitung des Innenministerrates der EU/Schengen-Staaten besonders auszeichnen. Seine Leistung als Vorsitzender des Innenministerrates wurde allseits hoch gelobt. Was erhoffen Sie sich persönlich von der Veranstaltung?
Ich hoffe, dass möglichst viele Besucher den Weg in den Vaduzer Saal finden. Die Veranstaltung soll für die Besucher vor allem spannend und inspirierend sein. Ausserdem ist es eine schöne Neujahrstradition, man trifft sich, geniesst die gesellige Zusammenkampf und stösst auf das neue Jahr an. Wahlkampf steht nicht im Vordergrund, aber natürlich bietet das Treffen auch eine Möglichkeit für die Kandidaten, neue Kontakte zu knüpfen und im persönlichen Gespräch zu überzeugen.
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