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Christoph Sietzen am 17. Dezember in der Evangelische Kirche in Bad Ragaz

Samstag, 17. Dezember 2016

Der Luxemburger Christoph Sietzen gehört zu den herausragenden Schlagwerkern seiner Generation. In der Presse als „Ausnahmetalent“ und für seine „erfrischende musikantische Natürlichkeit, technische Beherrschung und blendendes Feeling sowie (...) ausgeprägte Bühnenpräsenz“ gefeiert, ist er u.a. Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD sowie Rising Star der European Concert Hall Organisation und wird in diesem Rahmen in der Saison 2017/2018 in den bedeutendsten Konzerthäusern Europas konzertieren. Darüber hinaus begann Christoph Sietzen, der im Alter von zwölf Jahren sein Debüt bei den Salzburger Festspielen gab, mit bereits 22 Jahren, an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zu unterrichten.

Geboren 1992 in Salzburg, lernte der Luxemburger seit seinem sechsten Lebensjahr bei Martin Grubinger sen. und studierte später Marimba bei Bogdan Bacanu und Schlagwerk bei Leonhard Schmidinger und Josef Gumpinger an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, wo er mit Auszeichnung abschloss. Im Laufe seiner Studien widmete sich Christoph Sietzen darüber hinaus seinem Zweitinstrument, dem Kontrabass, sowie dem Cembalo-Spiel, um sich intensiv mit der Musik des Barock auseinandersetzen zu können. Bereits als Jugendlicher gewann Christoph Sietzen zahlreiche Wettbewerbe, darunter zehn erste und zahlreiche Sonderpreise des bundesweit ausgetragenen österreichischen Jugendmusikwettbewerbes „prima la musica“, der Raiffeisen Klassik Preis der Universität Mozarteum inkl. Sonderpreis für herausragende Leistungen und der dritte Preis der „International Marimba Competition“ 2006. Im April 2015 wurde Christoph Sietzen für seine herausragenden Leistungen vom oberösterreichischen Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer ausgezeichnet.

Für Konzertengagements gastierte Christoph Sietzen in einigen der weltweit renommiertesten Konzertsäle, darunter das Konzerthaus Wien, das Große Festspielhaus Salzburg, die Suntory Hall Tokyo, das Konzerthaus Berlin, das Athenäum Bukarest und der Herkulessaal in München. Dabei arbeitete er mit künstlerischen Partnern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Mozarteumorchester Salzburg und dem Romanian National Symphony Orchestra sowie Peter Sadlo, Martin Grubinger, Bogdan Bacanu, Emmanuel Séjourné und Momoko Kamiya. Komponisten wie Alexander Mullenbach, Alexander Wagendristel oder Thomas Heinisch schrieben Werke für Christoph Sietzen, der außerdem regelmäßig Meisterkurse gibt, die ihn bisher nach Japan, China, Spanien, Portugal, Rumänien und Holland führten.

Bisherige CD-Veröffentlichungen Christoph Sietzens umfassen die Aufnahmen, an denen er als Mitglied des von Bogdan Bacanu gegründeten Marimba-Ensembles „The Wave Quartet“ beteiligt war. So erschien 2008 die Debüt-CD des Ensembles, der bereits 2009 eine Aufnahme mit allen drei Konzerten Johann Sebastian Bachs für zwei Cembali folgten. Bearbeitungen von Repertoire der Barockzeit sind seit der Gründung des Quartetts wichtiger Bestandteil seines Repertoires und fanden auch Eingang in die dritte Aufnahme des Ensembles, die 2011 erschien. Im Januar 2016 erschien die bislang letzte Einspielung des „Wave Quartett“ mit Bearbeitungen von Werken von Astor Piazzolla, Carlos Gardel und Rodrigo y Gabriela. Christoph Sietzens erste Solo-CD wird Anfang 2017 beim Label Genuin classics erscheinen.

Er ist Endorser des holländischen Instrumentenbauers Adams Musical Instruments.

Christoph ist Rising Star der ECHO (Eurpean Concert Hall Organisation) in der Saison 2017/18! Nominiert wurde er von der Philharmonie Luxembourg und wird nicht nur dort, sondern in vielen der bedeutendsten Konzerthäuser Europas auftreten, wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie Köln, der neuen Elbphilharmonie Hamburg oder dem Palau de la Musica Barcelona.

Das Wave Quartet

Um Johann Sebastian Bachs Konzerte für 2 Cembali auf 4 Marimbas spielen zu können, gründete Bogdan Bacanu, international gefragter Marimba-Solist und jüngster Universitätsprofessor seines Fachs weltweit, im Jahre 2008 das Wave Quartet. Zusammen mit ARD-Wettbewerb Preisträger Christoph Sietzen sowie Emiko Uchiyama und Vladi Petrov, als Duo Preisträger internationaler Wettbewerbe, debütierte das Wave Quartet im Konzerthaus Berlin. Weitere Konzerte und Meisterkurse führten das Quartett durch viele Länder Europas und nach Asien, wo das Quartett von Beginn an auf begeisterte Resonanz stieß.

Schon in Berlin wagte das Quartett seiner großen Leidenschaft zur Musik des Barock nachzugehen und führte Johann Sebastian Bachs Konzert in C-Dur BWV1061a für 2 Cembali auf 4 Marimbas auf.

Wohl nicht zuletzt auf Grund der respektvollen Herangehensweise und dem historisch informierten Ansatz, wurde diese Interpretation sowohl von Kritikern als auch vom Publikum euphorisch aufgenommen. Seitdem stellt die Musik dieser Zeit einen Schwerpunkt im Repertoire des Ensembles dar und führte zu Projekten mit dem Mozarteum Orchester im Großen Festspielhaus Salzburg oder dem National Symphony Orchestra Romania im Bukarester Athenäum.

Der 2008 erschienen Debüt CD Aurora Borealis folgte im Jahre 2009 eine Aufnahme mit allen drei Konzerten Bachs für 2 Cembali, bei der Peter Sadlo das Originalklangorchester Salzburg Barockdirigierte.

Das Folgeprojekt Senza Ripieno, erschienen 2011, bestach mit selten zu hörenden Schätzen des Barock auf intime Weise ohne Begleitung.

Zusätzlich gab das Quartett zahlreiche Meisterklassen, u.a. an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg, der Universität Brno, beim JianLi Percussion Festival China, dem Tokio College of Music und der TohoGakuen School of Music.

Das Quartett spielt exklusiv auf Marimbas von Adams Musical Instruments.

Copyright : © http://christophsietzen.com

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