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Treffen der Parlamentspräsidenten(innen) der deutschsprachigen Länder in Winterthur

Samstag, 15. Juli 2017

Vom 14. Juli bis 15. Juli 2017 nahm der Präsident der Abgeordnetenkammer, Mars Di Bartolomeo, gemeinsam mit Generalsekretär Claude Frieseisen, am Treffen der Parlamentspräsidentinnen und Parlamentspräsidenten der deutschsprachigen Länder in Winterthur teil.

Auf Einladung des Nationalratspräsidenten der Schweizerischen Eidgenossenschaft Jürg Stahl diskutierten die Parlamentspräsidenten aus Deutschland (Norbert Lammert), Österreich (Doris Bures), Liechtenstein (Albert Frick), der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens (Alexander Miesen) und Luxemburg (Mars Di Bartolomeo) über die Chancen und Herausforderungen des Strukturwandels und der damit verbundenen parlamentarischen Fragestellungen. Nachdem die Teilnehmer verschiedene frühere Strukturwandel ihrer jeweiligen Länder Revue passieren gelassen hatten, wendeten sie sich den bevorstehenden gesellschaftlichen Veränderungen zu.

(v.l.) Mars Di Bartolomeo aus Luxemburg, Chri­sta Markwalder, Nationalrätin und Vorgängerin von Jürg Stahl als Nationalratspräsidentin, Jürg Stahl, Doris Bures aus Österreich, Josef Lisibach, Stadtrat von Winterthur, Albert Frick aus Liechtenstein, Alexander Miesen aus Belgien und Norbert Lammert aus Deutschland

Mit Vertretern aus Bildungsinstituten und Wirtschaft hatten sie einen Austausch unter anderem über neue Arbeitsmodelle, neue Wohnmodelle, neue Mobilitätskonzepte und die zu erwartenden technischen Neuentwicklungen dank künstlicher Intelligenz. Sämtliche Teilnehmer waren sich anschließend einig, dass man diesen, in Zukunft sehr rasanten, Entwicklungen nicht mit den alten Mechanismen und Funktionsmodi entgegentreten kann. Präsident Mars Di Bartolomeo konnte seinerseits mit Genugtuung feststellen, dass Luxemburg, unter anderem über die durch den Rifkin-Bericht angestoßenen Diskussionen, vorausschauend auf die auf das Land zukommenden Herausforderungen reagiert hat.

Da diese gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklungen auch nicht spurlos an unseren demokratischen Institutionen vorbei gehen werden, hat der Präsident der Abgeordnetenkammer seine Kollegen dann auch zum nächsten Treffen nach Luxemburg eingeladen um mit ihnen über Formwandel der Demokratie und E-Democracy im weitesten Sinne des Wortes zu diskutieren.

Folgend die Links zu den Pressemitteilungen vom Schweizer Nationalrat sowie vom Deutschen Bundestag:

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